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Zwischen Wirklichkeit und Surrealismus

Seit gestern neue Ausstellung im 3D-Museum /Spreer: "Ich bin Forscher im Raum des Möglichen"

Nach Klaus Windolfh’s "Foto-Graphik" präsentiert Elmar Spreer seit gestern im 3D-Museum in

Esens einen weiteren Künstler digitaler Fotografie. Die Bildcollagen von Teddynash spiegeln eine

Weiterentwicklung der Fotografie hin zur Malerei. Mit den, alle 14 Tage wechselnden, Digital-Art

Ausstellungen möchte der Künstler und Museumsbetreiber Elmar Spreer einen Einblick in die Ateliers

digital arbeitender Künstler geben. "Die Technik entwickelt sich", sagt Spreer. Leider könne er auf

Grund der begrenzten Fläche im Museum alles nur anreißen und andeuten. "Die Leute hätten mehr verdient",

sagt Spreer. Er hofft, dass das ehemalige Holarium im Zuge eines neuen Konzepts für die Arkaden an Raum

hinzugewinnt. Im Erdgeschoss ziehen Hologramme aus 20 Jahren Holografie-Geschichte den Besucher in den

Bann der dreidimensionalen Eindrücke. ...


Unter www.traumlaboratorium.de tauscht er sich virtuell mit rund 170 Digitalbild-Künstlern in der ganzen

Welt aus. Teddynash, dessen Bilder seit gestern im 3D-Museum in Esens zu sehen sind, ist seit 2005

Mitglied im Traumlaboratorium. Der Name des Internetforums ist Ausdruck von Elmar Spreers künstlerischem

Konzept. Er versteht sich als "Forscher im Raum des Möglichen" und ist zugleich Maler und Poet. Der

Computer ist für ihn ein Hilfsmittel, das Möglichkeiten erweitert. "Am Computer begegnen sich Elemente,

die sich sonst nicht begegnen würden. Das ist Surrealismus: Beim experimentieren entsteht ein Chaos,

worauf der Künstler Inhalte projiziert und weiter entwickelt. Das Werk begegnet dem Künstler. Es ist

nicht geplant", sagt Elmar Spreer.